Zum dritten Mal wurde der „Prix Versailles“, von der UNESCO und der Internationalen Architektenvereinigung, in Paris vergeben. Dieser Preis bewertet herausragende Projekte in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Verkauf.

Philip Lutz, von der Universität Liechtenstein (Masterprogramm) und Elmar Ludescher erhielten den Sonderpreis für die beste Innenraumgestaltung in Europa, für die Umbrüggler Alm in der Kategorie Restaurant.

Was ist der Prix Versailles?

Der Prix Versailles liefert Impulse für die Qualität der gewerblichen Architektur. Das bessere Zusammenspiel zwischen Kultur und Wirtschaft bei der Gestaltung von Lebensräumen ist dabei das Ziel. Die Jury des Prix Versailles war auch diesmal wieder entsprechend international prominent besetzt und bestand aus François de Maziéres (Vorsitz), Manuelle Gautrand, Guo Pei, Toyõ Itõ (Pritzker 2013), Gilles Lipovetsky, Guy Savoy, Wang Shu (Pritzker 2012) und Minja Yang.

Sonderpreis für beste Innenraumgestaltung Europas

Als einizges österreichisches Architekturbüro unter den insgesamt 70 Finalisten aus 35 Ländern und sechs Regionen in den Bereichen Shops, Kaufhäusern, Hotels und Restaurants konnten sich Ludescher Lutz Architekten den Sonderpreis für die beste Innenraumgestaltung in Europa sichern.

Zentraler Dreh- und Angelpunkt des Innenraums ist die Bar mit dem Ausschank. Rund um diesen Anziehungspunkt ordnet sich die grosse Stube an. Im Grund genommen umfasst der Ausblick beinahe 180 Grad. Infolgedessen wird er vom auskragenden Dach beschattet und gerahmt. Das Innere der grossen und kleinen Gaststube ist mit bandsägerauer Weisstanne verkleidet. Auch die Möbel wurden von den Architekten entworfen und konnten bereits einen Preis bei „Handwerk+Forum 2015“, einem Gestaltungswettbewerb im Bregenzerwald, erringen.

Hervorragende Akzeptanz in der Region

„Die Umbrüggler Alm ist ein architektonisches Juwel auf der Nordkette, dem Freizeitberg der Innsbruckerinnen und Innsbrucker“, ist jedenfalls die Meinung von Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Stadtrat Franz X.

Dieses Projekt wurde von allen Beteiligten mit viel Engagement und in Rekordzeit umgesetzt wurde. Zwischen Spatenstich und Schlüsselübergabe lagen lediglich elf Monate. Somit wurde Ende November 2015 der Betrieb auf der Umbrüggler Alm aufgenommen. Dabei hat die Umbrüggler Alm ihren Ruf als erlebenswertes Ausflugsziel sichern können.

Weiterhin positiv bewertet wird ökologische Nachhaltigkeit und Funktionalität. Die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen aus regionalen Quellen oder die Stückholzheizung sind nur zwei Beispiele dafür.

Fazit: Ein zeitgemässes Gasthaus!